Berlin - Wilma hat es geschafft, doch es war knapp. Sie hatte Fieber bekommen in der Nacht, die Temperatur stieg und stieg. Die Eltern entschieden sich gegen den Besuch einer Notaufnahme. Sie waren beunruhigt, das schon, doch sie scheuten die 50 Kilometer lange Autofahrt von Parchim nach Schwerin. Die Parchimer Klinik hatte im Vorjahr ihre Kinderstation geschlossen. Hätte sie noch existiert, sie wären vorstellig geworden, das erzählte der Vater später. Und sehr wahrscheinlich hätten Ärzte dort gleich eine Blutvergiftung und eine Hirnhautentzündung festgestellt. So aber ging es erst am nächsten Morgen im Rettungswagen nach Schwerin, der Zustand des Kindes hatte sich dramatisch verschlechtert.

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