Berlin - Für die Eindämmung der Corona-Pandemie ist die Frage entscheidend, wie lange infizierte Menschen ansteckend sind. „Der genaue Zeitraum, in dem Ansteckungsfähigkeit besteht, ist noch nicht klar definiert“, heißt es auf den Infoseiten des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin hierzu. Als sicher gelte, dass die Ansteckungsfähigkeit in der Zeit um den Symptombeginn am größten sei und dass ein erheblicher Teil der Infektionen bereits vor dem Auftreten erster klinischer Symptome erfolgt. Fest steht außerdem, dass bei normal funktionierendem Immunsystem die Ansteckungskraft, auch Kontagiosität genannt, im Laufe der Erkrankung abnimmt. Als erwiesen gilt darüber hinaus, dass schwer erkrankte Patienten mitunter länger infektiöses Virus ausscheiden als Patienten mit leichter bis moderater Erkrankung. Bei Letzteren geht die Ansteckungsfähigkeit zehn Tage nach Symptombeginn deutlich zurück, bei schweren Erkrankungen können Patienten auch noch deutlich länger ansteckend sein.

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