Eine Spritze mit einem Impfstoff der Tübinger Firma Curevac. Der Wirkstoff wird seit Juni an Probanden getestet.  
Foto:   Christoph Schmidt/dpa

Berlin - Weltweit arbeiten Forscher an Universitäten, in Start-ups und Laboren großer Pharmahersteller an der Entwicklung von Corona-Impfstoffen. Binnen kürzester Zeit sind unzählige Impfstoffprojekte angelaufen: Die Weltgesundheitsorganisation WHO zählt derzeit 176. Anders als sonst soll es bis zur Zulassung nicht zehn bis zwölf Jahre dauern. Vielleicht wird ein geprüftes Vakzin schon Ende 2020 oder im kommenden Frühjahr zur Verfügung stehen. Damit hätte die Entwicklung gerade einmal knapp ein Jahr gedauert. Das bedeutet dennoch nicht, dass der Impfstoff deshalb unsicher sein wird, wie manche befürchten.

Ein Beleg dafür, dass Risiken in Europa ernst genommen werden, ist die aktuelle Unterbrechung einer großen klinischen Studie mit dem Wirkstoff AZD1222 des britischen Konzerns Astrazeneca. Dort wird nun, nachdem bei einem der Teilnehmer gesundheitliche Probleme aufgetreten sind, von einem unabhängigen Gremium geprüft, ob ein Zusammenhang mit dem Impfstoff besteht. Bis das geklärt ist, ruht die Studie.

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