Das Geschöpf Ascaris lumbricoides hat fahle, weißliche Haut und eine dreilippige Mundöffnung. Es kann bis zu 50 Zentimeter lang werden und hat eine Lebensdauer von eineinhalb Jahren, während der es Millionen Nachkommen zeugt. Es lebt nicht irgendwo in der Science-Fiction, sondern mitten in uns, im menschlichen Körper. Spulwurm nennt sich der Parasit. „Schätzungen zu Folge sind weltweit um die 1,2 Milliarden Menschen mit Spulwürmern infiziert“, sagt Klaus Brehm, Professor am Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Universität Würzburg.

Wie der Parasitologe erklärt, gelangen die Eier der Würmer vor allem über fäkaliengedüngtes Gemüse oder Obst in den Dünndarm. Dort schlüpfen die Larven. Sie durchbohren die Darmwand und wandern im Blut über Leber und Lunge bis in den Kehlkopf. Dort werden sie hochgehustet und wieder verschluckt. Zurück im Darm, nisten sie sich in der Schleimhaut ein und entwickeln sich zum erwachsenen Wurm, dessen Eier der Mensch ausscheidet.

Eine eklige Vorstellung. Und dennoch: Mensch und Wurm haben eine uralte gemeinsame Geschichte. Bereits im alten Ägypten – um 1500 v. Chr. – werden Spul-, Maden- und Bandwürmer erwähnt.

Weltweit ein Drittel aller Menschen von Würmern befallen

Wie abstoßend und faszinierend zugleich die Wesen sind, die uns als Zwischen- oder Endwirte nutzen, sich von uns ernähren und in uns vermehren, zeigen die mikroskopischen Aufnahmen auf dieser Seite. Sie stammen von Heinz Mehlhorn, ehemals Professor für Parasitologie an der Universität Düsseldorf. Weitere Bilder findet man unter anderem in Mehlhorns Büchern „Die Parasiten des Menschen“ und „Die Parasiten der Tiere“ (Spektrum Akademischer Verlag, 2012). Mehlhorn entwickelte auch 20 Patente für Medikamente gegen Parasiten.

Auf vielen Wegen gelangt der Wurm in den Menschen. „Es gibt eine ganze Reihe von endoparasitisch – also im Wirtskörper – lebenden Würmern, die den Menschen befallen“, sagt der Parasitologe Klaus Brehm. Helminthen lautet ihr Fachname. „Die meisten werden oral, über kontaminierte Nahrung, Wasser oder Gegenstände aufgenommen.“ Das gilt etwa für Fisch- und Rinderbandwürmer, mit denen man sich meist durch ungegartes Fleisch infiziert, das Larven enthält. Oder für Madenwürmer, die sich über verunreinigte Gegenstände und Lebensmittel von Mensch zu Mensch übertragen. Daneben gibt es auch Wurmparasiten wie den Hakenwurm oder den Pärchenegel, deren Larven sich durch die Haut ihres Wirts bohren. Und wieder andere, etwa die Filarien, die über Insektenstiche in den Organismus gelangen.

„Generell gilt, dass mehr als ein Drittel der Menschheit mit einer oder mehreren Wurmparasitenarten infiziert ist“, sagt Clarissa Prazeres da Costa vom Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene der Technischen Universität München. Der Großteil der Infizierten lebt in ärmeren Regionen der Erde, in denen der Hygienestandard und die medizinische Versorgung schlechter sind. Hier fällt den Würmern die Verbreitung leichter. Erstaunlich ist, wie lange es viele Parasiten schaffen, unbemerkt zu bleiben.

„Wurmparasiten koexistieren bereits seit Millionen von Jahren mit uns. Im Laufe der Evolution haben sie gelernt, die Abwehr ihrer Wirte so zu modulieren, dass sie nicht entdeckt und abgestoßen werden“, sagt Prazeres da Costa. Dazu produzieren sie Stoffe, die Entzündungsreaktionen verhindern, oder sie regen das Wachstum von T-Regulatorzellen an, die Abwehrreaktionen unterdrücken. Außerdem kennen sie Wege, sich effizient zu vermehren und zu verbreiten. Perfektes Beispiel: der Madenwurm. Die Weibchen des winzigen darmbewohnenden Parasiten bewegen sich nachts aus dem Darmausgang heraus und legen Tausende von Eiern auf die Haut um den After. Diese bleiben haften und erzeugen starken Juckreiz. Nach dem Kratzen kleben sie an den Fingern und können wieder in den Mund des Betroffenen gelangen, der sich damit erneut infiziert. Außerdem können sie per Schmierinfektion auf Gebrauchsgegenstände übergehen, wo sie wochenlang überleben.

Organparasiten sind besonders gefährlich

Wie sich Wurmbefall äußert, hängt davon ab, mit welchem Parasiten man es zu tun hat. „Insgesamt gilt, dass Wurmparasiten, die sich im Darm einnisten, in der Regel nur gravierendere Gesundheitsprobleme erzeugen, wenn der Befall stark ist“, sagt der Würzburger Professor Klaus Brehm. Dann könnte etwa der Körper gefährlich auszehren oder ein Darmverschluss eintreten. Bei geringerem Befall bekommt man meist Magen-Darm-Beschwerden. Auch kann das Schmarotzertum der Würmer zu Gewichtsverlust und Blutarmut führen.

Und Darmparasiten, die im Körper wandern, etwa Spulwürmer, können Symptome wie Fieber oder Entzündungen auslösen. Arten, die sich allerdings andere Organe des Körpers zur Heimat machen, sind oft von vornherein gefährlicher. Sie lösen schwere Krankheiten wie Bilharziose oder Elephantiasis aus (siehe Grafik). Auch in unseren Breiten gibt es gefährliche Arten. „Mit am bedenklichsten ist fraglos die Infektion mit dem Fuchsbandwurm“, sagt Klaus Brehm. „Er siedelt sich in Organen wie Leber und Lunge an, wo er wie ein bösartiger Tumor wuchern und das Gewebe zerstören kann.“ Unbehandelt führt er auf lange Sicht in 90 Prozent der Fälle zum Tod.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Wurmerkrankungen zu behandeln. Oft hilft eine medikamentöse Therapie mit Wurmmitteln, Anthelminthika genannt. Viele davon greifen als spezifisches Gift in den Stoffwechsel der Parasiten ein, wodurch diese absterben. „Sie werden als Tabletten oder Saft eingenommen und sind im Allgemeinen sehr gut verträglich und wirksam“, sagt Brehm. Manchmal müsse man mehrfach entwurmen. „Außerdem muss man bei den Parasitenarten, die sich nicht im Darm, sondern in anderen Organen aufhalten, mit recht hohen Dosen arbeiten, um etwas zu erreichen.“ Mitunter ist auch eine lebenslange Therapie nötig, wenn die Medikamente den Parasiten zwar in Schach halten, aber nicht töten, wie etwa beim Fuchsbandwurm.

Für ein neues Forschungsprojekt über Bandwürmer erhielt Klaus Brehm erst im Juni 2015 eine Förderung von 750 000 Euro. Das Geld kommt vom Wellcome Trust, dem größten privaten britischen Förderer von biomedizinischer und tierärztlicher Forschung. In einem fünfjährigen Projekt soll das Erbgut von Bandwürmern erforscht werden. Seit 2013 wurde die DNA von vier Bandwurmarten entziffert. „Jetzt müssen wir Methoden entwickeln, mit denen sich die Gene der Würmer manipulieren lassen“, sagt Brehm. Die Forscher seines Würzburger Bandwurm-Teams haben dabei mögliche neue Medikamente und Impfstoffe im Blick. Ebenso wollen sie herausfinden, warum sich Würmer so gut tarnen können. Denn die Zysten der Bandwürmer stecken wie perfekt transplantierte Organe im Körper des Menschen. Das Immunsystem kann ihnen nichts anhaben. Wenn Forscher die Strategie der Würmer verstehen, könnte das eventuell für Organtransplantationen oder die Behandlung von Allergien und Autoimmunkrankheiten nützlich sein.

Hoher Hygienestandard verringert Gefahr von Wurmbefall

Weil Wurmerkrankungen zu den häufigsten Krankheiten gehören und jährlich Tausende Menschen weltweit durch sie sterben, bemühen sich Gesundheitsorganisationen wie die WHO, sie auszumerzen. In den Industrienationen ist das bereits so gut wie gelungen. Doch diese Entwicklung beobachten Immunologen und Mediziner auch etwas skeptisch. Grund ist die sogenannte Hygiene-Hypothese: Durch Veränderungen in Gesundheitswesen, Nahrungsmittelproduktion und Umwelt sind die Lebensbedingungen in den entwickelten Ländern im Laufe des letzten Jahrhunderts zunehmend steriler geworden. Das Immunsystem ist während der Kindheit mit immer weniger Bakterien, Viren und Parasiten konfrontiert. „Da es an Erregern fehlt, mit denen es sich auseinandersetzen kann, wird das Immunsystem quasi nicht ausreichend trainiert“, sagt der Internist und Gastroenterologe Jürgen Schölmerich, ärztlicher Direktor der Uniklinik Frankfurt am Main.

„Das kann dazu führen, dass es fehlreagiert und sich gegen unser eigenes Gewebe oder andere, eigentlich harmlose Stoffe, wie Pollen oder Nahrungsmittel, richtet.“ Der hohe Hygienestandard einer Gesellschaft senke die Zahl der Infektionserkrankungen, fördere aber Autoimmunerkrankungen, chronisch-entzündliche Erkrankungen sowie Unverträglichkeiten und Allergien. Belegt wird die Hygiene-Hypothese unter anderem durch epidemiologische Beobachtungsstudien. So stellten Marburger Forscher fest, dass Kinder, die in einer keimreichen Umgebung aufwachsen, seltener Allergien entwickeln. Ein deutsch-amerikanisches Forscherteam wiederum fand heraus, dass Mäuse, die in keimfreier Umgebung geboren und aufgezogen werden, zu Asthma und entzündlichen Darmerkrankungen neigen.

Die These, dass Würmer eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Immunsystems spielen könnten, hört man erst seit einiger Zeit häufiger. Wissenschaftspioniere wie der britische Immunparasitologe David Pritchard oder der amerikanische Gastroenterologe Joel Weinstock, die sich seit Jahrzehnten mit dem Mensch-Wurm-Verhältnis befassen, vertreten sie jedoch schon lange. Sie berufen sich auf Beobachtungen, dass in Ländern mit hoher Verwurmungsrate kaum Allergien und Autoimmunerkrankungen zu beobachten sind.

Würmer können gezielt zur Krankheitsbehandlung eingesetzt werden

David Pritchard etwa forschte Ende der 1980er-Jahre in Papua-Neuguinea in einem Dorf, dessen Bewohner vom Hakenwurm befallen waren. Er stellte bei Untersuchungen an der Uni Nottingham fest, dass die Parasiten immunologische Fehlreaktionen unterdrücken und so etwa das Entstehen von Asthma verhindern können. Weinstock, der an der Tufts University in Boston tätig ist, erbrachte einen ähnlichen Nachweis für Faden- und Peitschenwürmer im Zusammenhang mit entzündlichen Darmerkrankungen. Und noch weitere Würmer haben sich als „immunprotektiv“ erwiesen. So stellten Forscher der TU München um Clarissa Prazeres da Costa in einer Beobachtungsstudie fest, dass eine Schistosomen-Infektion Allergien vorbeugt und infizierte Mütter ihren ungeborenen Kindern diesen Schutz sogar vererben. Wer Würmer hat, besitzt also offenbar ein geringeres Risiko, Allergien und Autoimmunerkrankungen zu entwickeln. Wie genau das zu erklären ist, wird noch untersucht.

„Forscher stellen sich folgende Wirkweise vor“, sagt der Neuroimmunologe Friedemann Paul vom NeuroCure Clinical Research Center der Charité in Berlin. „Indem die Würmer die regulatorischen Zellen des Immunsystems beeinflussen, um sich selbst vor Abwehrreaktionen zu schützen, dämpfen sie gleichzeitig auch die Autoimmunreaktion und kurbeln die Produktion anti-entzündlicher Moleküle an.“ Darüber hinaus könnten sie auch die Produktion von Effektor-T-Zellen hemmen, die Entzündungsreaktionen und andere pathologische Effekte fördern.

Nach dieser Erkenntnis lag es nahe, Würmer auch gezielt bei der Behandlung einzusetzen. Zunächst wurde die Heilkraft der Parasiten im Labor und am Mausmodell getestet. Dem folgten erste Studien mit Allergikern und Autoimmunerkrankten. Zu den Vorreitern gehörte auch hier der Brite David Pritchard, der sich 2004 testweise selbst mit Hakenwürmern infizierte und sie 2006 in einer kleinen Studie an Asthmatikern erprobte – über larvenbesetzte Pflaster, die auf die Haut geklebt werden, durch die die Parasiten in den Körper gelangen.

Der Amerikaner Joel Weinstock wiederum setzte im Jahre 2005 Schweinepeitschenwürmer bei Patienten mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa ein. Die von den beiden Forschern verwendeten Helminthen sind bis dato die einzigen, die offiziell für den Versuch am Menschen zugelassen wurden. Sie haben ein geringes Schadpotential, sind gut kontrollierbar und stellen keine Infektionsgefahr für andere dar.

Dir Forschung braucht noch weitere Ergebnisse

Die Teilnehmer der Pilotstudien vertrugen die Würmer gut und konnten sich teilweise über deutliche Verbesserungen in ihrem Krankheitsbild freuen. Inspiriert davon wurden weltweit weitere Forschungsreihen angestoßen. Die bisher wohl größten und repräsentativsten waren zwei Studien in den USA und Europa, in denen mehr als 500 Morbus-Crohn-Patienten mit Schweinepeitschenwürmern behandelt wurden. Abgeschlossen wurden sie Ende 2014. Jürgen Schölmerich, ärztlicher Direktor der Universitätsklinik Frankfurt am Main, leitete die europäische Reihe mit 252 Teilnehmern.

Vier Gruppen von Probanden erhielten drei Monate lang in jeder zweiten Woche eine Schlucklösung – mit 250, 2 500 oder 7 500 Wurmeiern oder einem Placebo. Die Studie brachte allerdings kein überzeugendes Ergebnis. Zwar zeigten von den Probanden, die die Eier schluckten, zwischen 38 und 47 Prozent eine deutliche Linderung ihrer Beschwerden. Doch zugleich gab es auch in der Placebogruppe – die nur scheinbar mit Würmern infiziert worden war – eine Besserungsrate von fast 43 Prozent.

Außerdem veränderten sich bei den Wurm-Infizierten die objektiven Messwerte nur unerheblich, darunter das Entzündungsprotein CRP. „Sicher ist, dass das Gefühl Würmer zu haben, einen starken Effekt hat“, sagte der Studienleiter Jürgen Schölmerich. „Ob die Würmer selbst etwas ausrichten, sehe ich derzeit zumindest für Morbus Crohn eher als fraglich.“

Joel Weinstock, der die US-Studie leitete, ist da optimistischer. Er glaubt, dass es vielleicht nur eines anderen Studienaufbaus bedarf. Das Versagen der Würmer könnte auch damit zu tun haben, dass ihre Eier für die großen Untersuchungen chemisch haltbar gemacht wurden. Andere Forscher halten es wiederum für möglich, dass der Schweinepeitschenwurm der falsche Wurm sein könnte. Er befällt nämlich als Parasit normalerweise nur Schweine, weshalb er nicht lange im Menschen überlebt. Das hat zumindest den Vorteil, dass er sich nicht im Menschen einnistet und größere Schäden anrichtet. Es könnte aber auch bedeuten, dass er das Immunsystem nicht so stimuliert wie Würmer, die es naturgemäß auf den Menschen abgesehen haben. Wenn das stimmt, könnte der von David Pritchard in die Forschung eingebrachte Hakenwurm der wirksamere Parasit sein.

Bevor sich genaueres sagen lässt, gilt es, weitere Forschungsergebnisse abzuwarten. Während das Thema Wurmtherapie bei der Krankheit Morbus Crohn wohl erst einmal ad acta gelegt wurde, laufen international mehrere Studien zu anderen Anwendungsgebieten. Dazu gehören Schuppenflechte, Asthma, rheumatoide Arthritis und Multiple Sklerose (MS). Parasiten der Wahl sind auch hier der Schweinepeitschenwurm und der Hakenwurm.

Falsche Anwendung der Wurmtherapie ist riskant

Der Multiplen Sklerose rückt gerade ein Team der Universität Nottingham um David Pritchard in einer Hakenwurm-Studie mit 72 Probanden zu Leibe. Forscher der Berliner Charité planen eine ähnliche Studie mit bis zu 50 Betroffenen und dem Schweinepeitschenwurm. „Es sind noch nicht alle Teilnehmer beisammen, aber wir haben schon mit der Untersuchung begonnen“, sagt Friedemann Paul, einer der Verantwortlichen der Studie. Den Teilnehmern werde über ein Jahr hinweg alle zwei Wochen eine Flüssigkeit verabreicht, die 2 500 gereinigte Eizellen des Schweinepeitschenwurms enthalte. Der mögliche Effekt wird über Kernspintomografie, klinische Tests und Blutuntersuchungen gemessen.

Er kann keinesfalls garantiert werden. Der Neuroimmunologe Friedemann Paul betont aber, wie sinnvoll es auf alle Fälle sei, den Therapie-Ansatz in einer klinischen Studie zu erproben. Er verweist auf eine Untersuchung anderer Forscher. „Es gibt eine schöne Arbeit eines argentinischen Kollegen, in der er feststellte, dass MS bei Patienten mit Wurminfektion einen günstigeren Verlauf zeigt. Sie hatten zum Beispiel weniger Krankheitsschübe“, sagt Paul.

Neben den klinischen Testreihen, in denen Erkrankte mit Würmern infiziert werden, gibt es auch pharmakologische Forschungsprojekte. Hier versucht man, jene Stoffe zu identifizieren, mit denen die Parasiten das Immunsystem regulieren. Ausgehend davon ließen sich dann vielleicht Medikamente entwickeln. Diese brächten den Vorteil, dass der Ekelfaktor wegfiele. „Er schreckt so manchen von einem Behandlungsversuch ab“, sagt Friedemann Paul.

Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis eine Infektion mit Würmern oder entsprechende Medikamente als reguläre Therapie angeboten werden. In einigen Ländern wenden aber schon heute Allergiker und Autoimmunerkrankte eine solche Therapie in Eigenregie an. Die dazu nötigen Wurmeier oder -larven erhalten sie online. Der größte Vertreiber ist der Brite Jasper Lawrence, der sich 2004 bewusst mit Hakenwürmern infizierte, um sein Asthma zu kurieren und angeblich durch sie geheilt wurde. Aus Mediziner-Sicht sind solche Do-it-yourself-Versuche mit Helminthen aber riskant, weil bei falscher Anwendung Gesundheitsschäden drohen.