Karlsruhe - Es ist traurig, aber wahr: Fast jede erwachsene Frau kennt den Hinweis, das eigene Getränk auf einer Party oder im Club nicht aus den Augen zu lassen. Warum? Weil es immer wieder vorkommt, dass Unbekannte dieses in einem unbemerkten Moment mit narkotisierenden Stoffen versetzen, um die Inhaberin zu betäuben und damit wehrlos zu machen. Im harmlosesten Fall ist danach die Tasche weg, im schlimmsten Fall folgt eine Vergewaltigung. 

Viele Frauen kennen ein Beispiel aus dem Bekanntenkreis, aber nicht jede reagiert darauf so entschlossen wie die 25-jährige Studentin Kim Eisenmann, die jetzt ein Armband erfunden hat, das Frauen vor solchen Übergriffen schützen soll. In ihrem Freundeskreis traf es eine 17-Jährige, der auf einem Stadtfest bei Karlsruhe K.o.-Tropfen ins Getränk gemischt wurden. Sie wachte am nächsten Morgen unbekleidet in einem Park auf – und ohne Erinnerung an den Vorabend. Später stellten Ärzte bei der jungen Frau Rückstände von Gamma-Hydroxy-Butyrat (GHB) fest – kurz „Liquid Ecstasy“ genannt. GHB ist ein gängiges Mittel, das als K.o.-Tropfen eingesetzt wird. 

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