Berlin - Vor genau zwei Jahren verhängte die deutsche Regierung den ersten Corona-Lockdown, der das öffentliche Leben für Wochen lahmlegen sollte. Viele weitere Maßnahmen sollten folgen, um das Infektionsgeschehen im Land einzudämmen. Mittlerweile haben sich in Deutschland offiziell mehr als 17 Millionen Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert – die Dunkelziffer dürfte viel höher liegen – und rund 125.000 Menschen sind nach einem schweren Corona-Verlauf gestorben. Heute ist der Umgang mit dem Virus ein anderer als im März 2020. Inzwischen, so scheint es zumindest, lassen wir die Durchseuchung einfach passieren – und haben uns offensichtlich auch an den Zustand gewöhnt, dass jeden Tag 200 bis 300 Menschen an Corona sterben, so der Berliner Epidemiologe Timo Ulrichs. Ein Gespräch.

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