Jerusalem - #In den Feingoldhöfen mitten in Jerusalem wird Salsa getanzt. Ein Paar hat den Anfang gemacht und sich rausgewagt auf die Holzterrasse vor der Bar, andere machen es ihm nach. Die Luft ist noch lau an diesem Herbstabend. Die Paare geben sich mitten auf der Gasse im Herzen von West-Jerusalem den Salsa-Klängen hin, als wenn sonst nichts wäre. Die Szenerie hat etwas Unwirkliches. Sie passt so gar nicht zu der Angst, die in Jerusalem in diesen Tagen umgeht. Viele Bewohner trauen sich nicht mehr aus dem Haus, seit die Stadt wieder eine Art Hauptaustragungsort für Gewalt und Terror geworden ist. Die meisten palästinensischen Messerattacken geschahen hier. Sieben Israelis wurden seit Monatsbeginn getötet, zahlreiche schwer verletzt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.