Sie kommt im Morgengrauen: Mit Bulldozern und gepanzerten Fahrzeugen rückt die Polizei am Mittwoch in Ägyptens Hauptstadt Kairo vor und beginnt mit der Räumung der beiden großen Protestlager der Anhänger des gestürzten islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi. Es kommt zu heftigen, stundenlangen Kämpfen zwischen den Sicherheitskräften und den Demonstranten. Nach offiziellen Angaben sterben mindestens 278 Menschen, darunter 43 Polizisten, mindestens 1400 Verletzte werden gezählt. Medien berichten am Mittwochabend von 2000 Verletzten. Aus den Reihen der Demonstranten heißt es, 2200 Menschen seien getötet, mehr als 10.000 verletzt worden. Unter den Todesopfern war auch ein Kameramann des britischen Senders Sky News.

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