Tel Aviv/Ramallah - Israel hat einen Schweizer Untersuchungsbericht über einen Giftanschlag als mögliche Todesursache bei dem früheren Palästinenserführer Jassir Arafat als unseriös kritisiert. Der Sprecher des Außenministeriums in Jerusalem, Jigal Palmor, sagte laut „Jerusalem Post“, die Experten hätten weder die früheren Arbeitsräume Arafats in Ramallah auf die radioaktive Substanz untersucht noch das französische Militärhospital, in dem Arafat 2004 im Alter von 75 Jahren gestorben war. „Alles ist sehr, sehr unklar“, sagte Palmor. „Klar ist nur, dass die Theorie (vom Giftmord) große Löcher aufweist, mehr Löcher als ein Schweizer Käse.“

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