BERLIN, 20. November. Nichts geht mehr! "Halbfinals und Finale am 13. und 14. Dezember in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind total ausverkauft", verkündete am Donnerstag der Organisationschef der Handball-Weltmeisterschaften, Walter Kreienmeyer. Das Interesse an den Welttitelkämpfen der Frauen, die am 30. November mit dem Vorrundenspiel Deutschland ­ Japan in Sindelfingen eröffnet werden, übertrifft alle Erwartungen. In insgesamt sieben Städten werden Spiele ausgetragen. Die Vorrunden in Sindelfingen, Saarbrücken, Roteburg an der Fulda und in Neubrandenburg. Wunschfinale gegen DänemarkWalter Kreienmeyer selbst wünscht sich ein Finale Deutschland­Dänemark. "Das würde allem die Krone aufsetzen." Die Euphorie im nördlichen Nachbarland sei schon jetzt kaum zu überbieten. "Für Neubrandenburg, wo die Däninnen in der Vorrunde spielen, haben sich rund 2 000 rot-weiße Fans angesagt."Während die deutsche Mannschaft am Donnerstag zum letzten Weltmeisterschaftstest nach Rumänien abreiste, wo sie auf den Gastgeber, Dänemark und Rußland trifft, kommt ein anderer WM-Starter in der kommenden Woche in die Hauptstadt. Die Nationalmannschaft Chinas ­ in Atlanta 1996 immerhin Olympiafünfter durch einen Sieg über die deutschen Frauen ­ trifft am 28. November auf den Berliner Meister und Pokalsieger SG Tasmania/TuS Neukölln, am 29. auf den Bundesligisten BVB Lichtenberg und schließlich am 30. auf den Zweitligaspitzenreiter GutsMuths.