BERLIN: Bauunternehmer Klaus Groth hat in einem Interview mit der "Berliner Zeitung" erklärt, daß es keine unkorrekten Abrechnungen bei der Errichtung der Großsiedlung Karow-Nord gegeben habe. Durch eine anders lautende Meldung war der Eindruck erweckt worden, die Arge Karow-Nord, an der die Industrie- und Wohnbau Groth + Graalfs GmbH 85 Prozent hält, habe falsche Abrechnungen vorgelegt. Tatsächlich, so Groth, habe es sich um Angebote gehandelt, die auf einem von dritter Seite erstellten fehlerhaften Leistungsverzeichnis beruhen. Der Fehler sei längst korrigiert worden. Die Abrechnung aller Erschließungsmaßnahmen zwischen Arge Karow-Nord und Land Berlin erfolgt erst ab Mai 1999. Die Berliner Staatsanwaltschaft hat aufgrund der Anzeige einer Abgeordneten der Grünen Ermittlungen eingeleitet. (lo.)(Seite 19)