Sie müssen sich schon auf den Bauch legen, um etwas zu erkennen", sagt Lee Stringer. Dann schiebt er seinen Oberkörper vorsichtig über die Kante des Bahnsteigs hinaus. "Sehen Sie, da unten ist die Eingangstür zu meinem alten Apartment." Eine kleine vergitterte Luke neben den Schienen führt unter die Plattform. Elektrizitätsleitungen, Entlüftungs- und Wasserrohre schlängeln sich an den Wänden entlang. Jeden Abend, wenn der letzte Zug eingelaufen und hier zum Halten gekommen war, kroch Lee Stringer zwischen den Wagen hindurch auf das Gleis. "Ich schraubte einfach das Gitter ab und war zu Hause." Mit alten Kleidungsstücken und Zeitungen polsterte er den Verschlag aus; Pappkartonwände sollten die Ratten fern halten. Elf Jahre lang lebte Lee Stringer, obdachlos und drogensüchtig, unter Track 109 auf der untersten Ebene von Central Station, dem New-Yorker Hauptbahnhof. Bis unerwartet etwas begann, das sein Leben völlig verändern sollte."Gelangweilt und ohne Drogen in der Tasche angele ich mir eines Tages dieses Stöckchen, mit dem ich normalerweise die Reste vom Crack in meiner Pfeife zusammenschiebe. Ich betrachte mir die dünne Schicht von Rückständen, die an den Seiten klebt. Wenn man keinen Stoff hat, macht man solche Sachen. Und da merke ich, dass das ja ein Bleistift ist, mit einer Grafitmine in der Mitte, und das man damit schreiben kann." Er fängt an zu kritzeln zuerst auf Zeitungen und dann in einem weggeworfenen Notizbuch. Schließlich legt er den Bleistift, "Härtegrad 2", nicht mehr aus der Hand. "Ich schreibe und schreibe und vergesse, dass ich eigentlich Geld zusammenkratzen und mir Stoff besorgen will. Ich schreibe wie besessen; mein Herz rast. Das ist genau wie high werden. Dann bemerke ich, dass der Tag vorbei ist der erste Tag seit langem ohne Crack."Überleben im Bauch des UngeheuersDie Geschichten, die Stringer zu schreiben beginnt, erzählen vom Leben und Überleben in "the belly of the beast", im "Bauch des Ungeheuers", dem Untergrund von New York City. Er philosophiert aber auch über die Menschen in den Chefetagen hoch darüber. "Manchmal, wenn ich vom Getrampel der Tausenden Pendler über mir geweckt wurde, habe ich mich gefragt, wer hat es eigentlich besser die oder ich?"Lee Stringer ist gemeinsam mit seinem Bruder bei Pflegeeltern in der Bronx aufgewachsen. "Das Sozialamt von Mamaroneck, meines Geburtsortes außerhalb New Yorks, hatte entschieden, dass wir dort besser aufgehoben seien." Erst Jahre später zieht die Familie zusammen. "Wir wohnten zu dritt in einem Zimmer in einem winzigen Haus mit zwölf Bewohnern. Ein schwarzes Haus in einem weißen Vorort von New York." 1976 gehen sein jüngerer Bruder und er "in die Stadt". Zuerst arbeitet Stringer als Kameraassistent bei einer Fernsehstation, dann unterrichtet er Highschool-Kids über Medien. Als die Finanzierung für dieses Projekt gestoppt wird, schlägt er sich als Staubsaugerverkäufer, Supermarktmanager und Grafikdesigner durch. 1982 gründet er mit einem Freund eine eigene kleine Werbeagentur. "Alles ging so gut. Die New-Yorker Philharmoniker und CBS Records gehörten zu unseren Kunden", erzählt Stringer. Als dann aber gleichzeitig sein Geschäftspartner an einem Herzschlag stirbt und sein Bruder an Aids zu Grunde geht, verliert er den Boden unter den Füßen. Der Depression folgen Alkohol, Drogen und Arbeitslosigkeit.Winter 1985. "In einer überteuerten Bar auf der East Side schütte ich Doppelte in mich hinein. Erst um zwei Uhr morgens gehe ich nach Hause. Als die Türglocke schrillt, bin ich längst weggetreten. Es ist mein Kumpel Ed aus New Jersey. ,Wie geht es dir? , erkundigt er sich. ,Beschissen , antworte ich. ,Ich hab hier was, danach fühlst du dich hundert Prozent besser , sagt er grinsend und verlangt eine Untertasse und eine Rasierklinge. ,Untertasse im Schrank , sage ich, ,Rasierklinge im Badezimmer. Ein bisschen Geräume und Geklapper, dann hat er beides. Er holt ein kleines Briefchen aus Alufolie aus der Tasche und wickelt ein bohnengroßes cremefarbenes Klümpchen aus. Es macht ein überraschend hartes, klickendes Geräusch, als er es auf die Untertasse fallen lässt. Vom Bett aus beobachte ich Ed bei der Arbeit. Vorsichtig halbiert er den Kiesel, zieht ein Pfeifchen aus Pyrexglas hervor und kommt zu mir. Ich ziehe am Mundstück, und im Kopf bildet sich eine dicke, wirbelnde Wolke. Ich merke nicht, wie heiß der Rauch ist, als ich ihn schlucke. Aber ich kann ihn schmecken. Der Geschmack von Erfolg, Liebe, Organsmus, Allmacht, Unsterblichkeit und einem Lottogewinn gleichzeitig."Nur ein paar Monate später ist Lee Stringers Wohnung verwahrlost. "Kein Fernseher, kein Radio. Nicht einmal eine Uhr. Alles entweder gestohlen oder verkauft. Nur schmutzige Wäsche ist nachlässig verstreut, und die Überreste eilig aufgewärmter Mahlzeiten vergammeln." Stringers Einzimmerwohnung in der East 96th Street keine besonders exklusive Gegend kostet 900 Dollar. Dreieinhalb Monate ist er im Verzug. Dann steht ein "Marshal" der Stadt New York, der Gerichtsvollzieher, vor der Tür. "Er wedelt einen Zettel mit dem Siegel des Bürgermeisters herum, und teilt mir mit, dass ich fünfzehn Minuten Zeit habe, einzupacken. Der Rest würde in ein Depot gebracht. Dann stehe ich auf der Straße, meine Hand umklammert eine Quittung für alles, was von meinem weltlichen Besitz noch übrig ist." Lee Stringer ist obdachlos."Ich hatte ein sonderbar gutes Gefühl", erzählt er. "My life was taken off the rack, es war, als wäre ich von der Folterbank gesprungen." In einer Stadt, in der die Adresse, der Job und die Marke des Anzugs alles seien, war er "plötzlich zu nichts mehr verpflichtet, muss niemand mehr sein". Die erste Nacht verbringt er im Central Park. "Ich bemerke, dass da noch mehr Menschen leben. Die meisten hatten, wie ich, normale Berufe gehabt. Manche gehen sogar noch morgens zur Arbeit. Alle sind entspannter als meine ehemaligen Arbeitskollegen. Es ist Sommer, ich schlafe unter den Sternen, ich liebe es." Zur Herausforderung wird es dann, Geld für Essen und Drogen zu besorgen. "Ich sitze in einer dieser winzigen Grünanlagen zwischen den Wolkenkratzern in der Midtown. Die Leute schlagen sich in der Mittagspause die Bäuche voll. Als Zeichen von Naturverbundenheit stehen ein paar Kübelpflanzen um einen künstlichen Wasserfall herum. Mich umweht der Duft von fettigem Hühnchen und kaltem Kartoffelsalat."Fünf Cent für jede leere DoseStringer lernt das Dosensammeln. Fünf Cent, etwa neun Pfennig, gibt es für jede leere Cola- oder Fantadose. Bis zu fünfzig Dollar können damit an einem Tag verdient werden, vorausgesetzt die Ware wird eingetauscht. "Trotz der Verpflichtung von Geschäften, bis zu 240 Dosen pro Person und Tag annehmen zu müssen, wiesen die meisten Supermärkte professionellen Dosensammlern die Tür. Einmal habe ich einen ganzen Tag lang erfolglos versucht, Dosen im Wert von zwanzig Dollar einzutauschen. Ein Unterfangen, das mich von Chinatown nach Queens und schließlich in die Bronx führt. Überall finde ich entweder eine Schlange um den ganzen Block, einen mechanischen Defekt oder irgendein anderes Problem vor. Bei meiner letzten Anlaufstelle bricht eine Schlägerei aus, und der Manager des Ladens schließt die Leergutannahme."An diesem Abend versteckt Lee Stringer den Sack mit Dosen in Grand Central Station. Dabei entdeckt er die Luke am Bahnsteig 109. "Da es im Park schon etwas kühl wird, entschließe ich mich umzuziehen." Die folgenden Jahre verbringt Stringer im Hauptbahnhof; Obdachlosigkeit und Drogensucht sind zum Alltag geworden. In seinem Buch "Grand Central Winter" beschreibt er Höhen und Tiefen dieser Zeit, aber auch Alltägliches. "Ein Glückstag: Mitten in der Hauptverkehrszeit fallen plötzlich alle Züge aus, nichts geht mehr. Immer mehr Pendler strömen in die Bahnhofshalle, bald stauen sie sich bis in die Eingänge. Gedränge an jedem Getränkestand. Ich zähle sechzig Dosen werden pro Minute verstaut. Das sind für mich pro Stunde 180 Dollar." Manche der gestrandeten Pendler überreichen dem Obdachlosen ihre Dosen. Aber für die meisten existiert er gar nicht. "Manhattan hat nur zwei Jahreszeiten: frostige Kälte und schweißtreibende Hitze", schreibt Lee Stringer an anderer Stelle. "Monatelang steht im Sommer die Hitze in der Stadt. Tausende von Klimaanlagen sorgen in den Häusern für Komfort. Die überschüssige Hitze heizt die Häuserschluchten weiter auf. Der ultimative Ort für ein Zerschmelzen ist der Underground. Heiße Luft wird aus den Zügen in die Tunnels und Bahnstationen gepumpt." Um dieser Sauna zu entkommen, macht sich Lee Stringer auf den Weg ins privat geführte Obdachlosenheim an der Bowery in der East 3rd Street. "Die Tore braun wie Hundehaufen. Durch sie trotten heruntergekommene und verwahrloste Menschen. Drinnen weist mir ein Sicherheitsmann mit speckiger Schirmmütze den Weg zu einem dämmrigen Raum. Dort hängen antriebslose Figuren auf wahllos verstreuten Alustühlen aus den Fünfzigern." Später beobachtet Stringer, wie aus einem Lieferwagen im Hof Lebensmittel abgeladen werden: "Ganze Schinken, Truthähne, Großverbraucherdosen mit Obst und Gemüse." Davon gesehen hat er während seiner Zeit im "homeless shelter" nichts. "Zur anderen Tür ging das Essen einfach wieder raus, obwohl die Stadt dafür bezahlte." Eines Tages ist sein Spint durchwühlt. "Das alles gefiel mir nicht; die Wachmänner, das Abtasten, die Essensschlangen, diese ganze Knastmentalität: Pass auf, was hinter deinem Rücken abgeht."Er kehrt zur Grand Central Station zurück und lernt einen neuen Nachbarn kennen. "Ich lag nachts in meinem Loch, als plötzlich jemand über mir auf der Plattform auf und ab hüpfte. ,Hallo, ich wohne unter Track 110. " Der Afrikaner hatte das Licht von Stringers Kerze entdeckt. "Wir tauschten Bücher aus, und was wir sonst so im Müll finden. Einmal, an Weihnachten, entdecke ich zwei Sechserpackungen Bier, die jemand im Zug vergessen hat. Die Leute vergessen so viel! Wir feiern ein richtiges Weihnachtsfest in meiner Wohnung; Bier und Crack, kein Essen wegen der Ratten."Stringer entdeckt eine neue Einnahmequelle: "Street News", die New-Yorker Obdachlosenzeitschrift. "Uns kostet die Zeitung 25 Cents das Stück und wir verkauften sie für 75 Cents weiter. Drei Scheine für jeden angelegten Dollar." Als Lee Stringer schließlich seine Leidenschaft für das Schreiben entdeckt, werden die ersten Notizen in "Street News" veröffentlicht. "Meinen Namen gedruckt zu sehen, hat mir weiter Auftrieb gegeben", sagt er. Da die Zeitschrift von Anfang an weniger als Lesestoff, sondern eher als Vehikel konzipiert war, um eine Geldspende an die Verkäufer zu erleichtern, fallen Stringers Artikel auf. 1993 ruft Lee Stringer "Dear Homey" ins Leben. Eine Kolumne, in der Fragen über das Leben auf der Straße beantwortet werden. "Lieber Homey, haben Obdachlose Sex?", heißt es in einem Leserbrief. "Wenn man zur Begattung ein Glas Wein, sanfte Musik und ein seidenes Bettlaken bräuchte, wäre die menschliche Rasse in der Evolution wirklich nicht weit gekommen", antwortet Stringer. Als "Vorzeige-Obdachloser" tritt Lee Stringer selbst bei einer Talkshow im Fernsehen auf. Bei "Geraldo" wird er vor der Sendung von einem Produktionsassistenten aufgeheizt. "Die sind Ihre Feinde", sagt er und deutet auf zwei Hausfrauen. "Die hassen schon den Anblick von Obdachlosen und zeigen keinerlei Verständnis für euch. Wenn wir also mit der Aufzeichnung beginnen, lass sie genau wissen, was du von solchen Leuten hältst." Minuten später kniet der Assistent vor den Frauen und heizt sie gegen Stringer auf. Während der Sendung erweist sich Lee Stringer in seiner Argumentation als zu komplex, zu politisch. "Bis gleich nach der Werbung", sagt der Talkmaster, danach wird Stringer nicht mehr in die Diskussion einbezogen. "Ich habe einen Umschlag mit Geld in die Hand gedrückt bekommen und wurde dann aus dem Gebäude gescheucht, als hätte ich eine ansteckende Krankheit."Zunehmend kommentiert Lee Stringer in seiner Kolumne das veränderte Klima in New York seit der Wahl des neuen Bürgermeisters Rudolph Giuliani 1993. "Man muss die Schmarotzer wegsperren", hatte Giuliani einmal zur Situation der "Homeless" erklärt. "Unter Bürgermeister Ed Koch fühlten wir uns im Hauptbahnhof sicher", sagt Stringer. "Es war ein öffentliches Gebäude, wir durften uns morgens in den Toiletten waschen. Oft brachten Restaurants oder Firmen nach Feiern übrig gebliebenes Essen. Bis zu 400 Obdachlose lebten in den 80er-Jahren in Grand Central Station." Auch die Polizei sei damals "very human, sehr menschlich", gewesen. Heute sei dies alles anders. Nach Giulianis Amtsantritt sei das "Herumlungern, Betteln, Schlafen oder Durchwühlen von Mülleimern" unter Strafe gestellt worden. Jede horizontale Oberfläche wurde eliminiert, die Warteräume ließ Giuliani "wegen Reparaturen" schließen, das Sitzen auf dem Boden verbieten. In den Toiletten wurden Verbotsschilder angebracht, Lebensmittel und Restaurants angehalten, Essensreste mit Kaffeesatz oder Spülwasser ungenießbar zu machen.Obdachlose seien heute in Manhattan nur noch geduldet, wenn sie unsichtbar sind, sagt Stringer. New York sei kälter geworden. Giuliani, der Wirtschaftsboom und die überhöhten Preise hätten die Menschen härter werden lassen. Fast faszinierend sei es gewesen, die Verwandlung der Polizei zu beobachten. "Deren Auftrag lautete plötzlich anders, die mussten Erfolge bringen." Zu "instruments" seien viele New-Yorker Polizisten gemacht worden.Auch Lee Stringer wird nachts in Grand Central festgenommen. "Die Dienstmarken blitzen vor uns auf. ,Sie sind verhaftet wegen unerlaubten Betretens , ist alles was die zwei Polizisten sagen. Sie untersuchen unsere Taschen, holen etwas heraus, halten es vor die Taschenlampe, werfen es auf den Boden. In meinen Taschen ist nichts, was sie interessieren könnte. Und doch ist es mein Eigentum. Es stinkt mir, dass sie die Sachen mit so unnötiger Gleichgültigkeit behandeln." Stringer wird zum Central Booking, der zentralen Polizeiaufbewahrung in Downtown, gebracht. "Noch mehr Obdachlose?, Herrgott noch mal", heißt es dort. In der Verwahrungszelle sitzen die Obdachlosen schon Schulter an Schulter, dazwischen Zuhälter, Dealer und Straßenräuber. Etwa einmal pro Stunde kommt der Dienst habende Polizist herein, lässt die Zellentür mehrmals krachend zuschlagen, um alle Schläfer zu wecken, und ruft Namen für den nächsten Transport zum Gerichtssaal auf. Drei Tage später wird Lee Stringer durch das Nachtgericht geschleust und anschließend freigelassen.Mehr und mehr hält er sich zu dieser Zeit in den Büroräumen von "Street News" auf. Einen Schlafplatz auf der Couch, Mittagessen und zehn Freiexemplare erhält er für seine Arbeit bei der Zeitschrift. Schließlich wird das Verkaufen der "Street News" im öffentlichen Verkehrssystem verboten. "Von da an ging es mit der Zeitschrift steil bergab", sagt Stringer. Gerade noch rechtzeitig fällt 1994 Dan Simon, dem Direktor des Verlagshauses Seven Stories, eine der letzten Ausgaben in die Hände, als er in Grand Central einen Zug verpasst. Simon nimmt Kontakt zu Stringer auf. "Plötzlich bekam ich dreitausend Dollar als Vorschuss für ein Buch versprochen", erzählt Stringer. "Ich nahm an und verprasste mit meinen Kumpels die erste Zahlung von eintausend Dollar an einem Wochenende. Crack war auch im Spiel. Eine Wahnsinnsdosis nach der anderen. Am Ende taumeln wir ins Licht des späten Vormittags, abgerissen, mit verquollenen Augen. Zufällig sehe ich, wie sich unsere Gestalten in der Glasfront eines Geschäfts spiegeln. Da wusste ich: Ich will das nicht mehr." Von da an habe er gebetet, das Buch zu Ende zu bringen.Lee Stringer begab sich in Therapie und ist seit zwei Jahren auf Entzug. Er lebt mit seiner 78-jährigen Mutter wieder in Mamaroneck. Dort arbeitet er an einem alten Computer zurzeit parallel an einem Theaterstück und an seinem nächsten Buch. Gespräche zwischen ihm und dem renommierten Schriftsteller Kurt Vonnegut werden darin aufgeschrieben. "Der neue Jack London, gerade, als wir ihn wirklich gebraucht haben", hatte Vonnegut nach der Lektüre von "Grand Central Winter" verkündet.Am Mittwoch, 20. Oktober um 20 Uhr wird Lee Stringer in der Kulturbrauerei aus seinem Buch "Grand Central Winter" (Herder/Spektrum) lesen."Ich schreibe und schreibe und vergesse, dass ich eigentlich Geld zusammenkratzen und mir Stoff besorgen will. "