Hamburg - Der Hamburger Senat hat einen Bericht der Zeitung «Hamburger Abendblatt» (Dienstag) zurückgewiesen, wonach das Olympia-Konzept nachgebessert werde. «Es gibt keine neuen Pläne», teilte die Innenbehörde auf dpa-Anfrage mit. Es habe verschiedene Nachfragen vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zum eingereichten Konzept für eine mögliche Bewerbung um Olympische Spiele für 2024 oder 2028 gegeben, dabei habe es sich aber nicht um die Flächengröße gehandelt.

Das «Hamburger Abendblatt» berichtete, das olympische Herzstück auf der Elbinsel Kleiner Grasbrook werde großzügiger als ursprünglich geplant. Ein Teil des olympischen Dorfes soll vom südlichen auf den durch einen Kanal getrennten nördlichen Teil des Kleinen Grasbrook verlegt werden. Olympiastadion, Trainingsplatz, die Olympia-Halle und Schwimmhalle wären zu gedrängt angeordnet und könnten durch Verlagerung des olympischen Dorfes räumlich entzerrt werden. «Das sind nicht unsere Pläne», hieß es dazu aus der Innenbehörde.

Das Konzept sei aber nicht in Stein gemeißelt und werde auch verfeinert, betonte die Behörde zudem. Derzeit habe der Hamburger Senat vor, mit dem bekannten Konzept in den Workshop mit DOSB-Vertretern am 6. Oktober zu gehen. (dpa/lno)