Auf den ersten Blick zeigt die Politik nach „Heartbleed“ vor allem eins: Hilflosigkeit. Zum zweiten Mal in diesem Monat offenbart sich, wie gefährdet Daten und Geschäfte im Internet sind. Nachdem erst vorige Woche bekannt wurde, dass Kriminelle die Passwörter für Millionen deutsche Mail-Konten geknackt hatten, sind durch die „Heartbleed“-Sicherheitslücke nun auch die Kundenkonten bei Online-Händlern und -Banken in Gefahr.

Doch Politiker und Verbraucherschützer reagieren wie IT-Experten: Sie rufen zum Passwortwechsel auf und geben Techniktipps zum Schutz von Online-Konten. Das klingt, als ließe sich den gehäuften Sicherheitslücken nichts entgegenstellen als der Aufruf zu mehr Vorsicht. So hatte der damalige Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) ja selbst auf die NSA-Massenüberwachung reagiert.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.