Berlin.Hessische Verhältnisse gebe es bei den neu gegründeten Lottogesellschaften in Thüringen nicht, so der Pressesprecher des thüringischen Finanzministeriuins, Lothar Neyer. Über das Gehalt der Geschäftsführerin der Thüringer Lotto Treuhand GmbH Christine Dohl gab er daher auch bereitwillig Auskunft: 80 000 Mark im Jahr.Zum Gehalt der Lottogeschäftsführerin Barbara Becker in Mecklenburg-Vorpommern wollte das dortige Finanzministerium nur so viel sagen: Ihr Einkommen sei das niedrigste unter den Lottochefs in den neuen Bundesländern, also weniger als 80 000 Mark jährlich. Sie verdient somit etwa die Hälfte von dem, was ihr Kollege Michael Fendel in Sachsen bekommt. Denn der erhält im Jahr "nicht wesentlich mehr als 150 000 Mark", so Andrea Grobshäuser vom Finanzministerium.Für den Lottogeschäftsführenden Klaus Walkenbach in Brandenburg spiele, so meint er, das Geld nicht die erste Rolle. WalKenbach, der aus Nordrhein-Westfalen kommt, gehe es nicht ums Geld, sondern um den Aufbau im Osten. Er räumte jedoch ein, daß er über sein Gehalt nicht klagen könne. Genaue Angaben dazu wollte er nicht machen.Während bei den Gehältern Unterschiede zu verzeichnen sind, war die Übereinstimmung in einem Punkt einhellig: Die Parteizugehörigkeit spiele bei der Einstellung von Geschäftsführern keine folie.