Ein Rettungshubschrauber ist am Freitag abend beim Landeanflug auf den Flugplatz Schönhagen, unweit von Zossen, abgestürzt. Dabei kamen der Pilot, ein Arzt und ein Sanitäter ums Leben. Die Unglücksursache war gestern noch unbekannt. Inzwischen wurden Wrackteile aus dem Waldstück, etwa 500 Meter vor dem Landeplatz, in den Hangar des Flugplatzes von Schönhagen gebracht. Mitarbeiter des Luftfahrtbundesamtes in Braunschweig untersuchen die Reste der Maschine vom Typ "Bell-222". Die Potsdamer Kripo ermittelt ebenfalls.Die Maschine der privaten Gesellschaft "HSD" (Hubschrauber-Sonder-Dienst) war nach ersten Erkenntnissen auf dem Rückflug von Leipzig nach Schönhagen, als das Unglück passierte. Die Besatzung hatte einen schwerverletzten Mann in die Messestadt gebracht und war dort gegen 19.40 Uhr gestartet. Etwa um 20.15 Uhr passierte die Katastrophe. Sechs Stunden später wurde das Wrack gefunden. Die Flug-Kontrolle hatte kurz vor Mitternacht die Polizei alarmiert, nachdem sich die Besatzung nicht abmeldete. Der 33jährige Pilot, Andreas T., galt als berufserfahren. Er flog bei der DDR-Volksarmee Kampfhubschrauber. +++