Über eine Internet-Datenbank wollen deutsche Museen und Forschungsstellen Werke von rund 8000 Künstlern ins Netz stellen, die in der NS-Zeit ins Exil getrieben wurden. Das Projekt „Künste im Exil“ (www.kuenste-im-exil.de)
soll die Arbeit von Einrichtungen und Initiativen vernetzen, die sich mit dem Thema Exil befassen, erklärte Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU). Für den Aufbau der virtuellen Ausstellung werden 745000 Euro vom Kulturstaatsminister zur Verfügung gestellt. Weitere 2 Millionen Euro gehen in die Digitalisierung der Werke. (dpa)