Wenn seine Kämpfer mit Damaskus und Bagdad fertig seien, sei Istanbul das nächste Ziel, sagte kürzlich ein Kommandeur der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Spätestens da musste die türkische Regierung erkennen, dass auch die Gefahr für die Türkei beträchtlich wächst. Viel zu lange hat Ankara die Augen vor der Bedrohung verschlossen, die von den Radikalislamisten für das Nato-Mitgliedsland ausgeht. Der neue Regierungschef Ahmet Davutoglu hat es daher als eine seiner dringlichsten Aufgaben bezeichnet, die 911 Kilometer lange Grenze zu Syrien so stark abzuriegeln, dass die IS-Miliz keine Kämpfer und keinen Nachschub mehr aus dieser Richtung beziehen kann.

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