Das saudische Herrscherhaus fühlt sich derzeit so existenziell bedroht wie zuletzt im Herbst 1990, als irakische Truppen im Nachbarland Kuwait einmarschierten. Damals eilten US-Truppen den Saudis zu Hilfe. Jetzt fürchtet sich Riad vor der radikalen Gruppe „Islamischer Staat im Irak und in Syrien“ (Isis), die in Syrien kämpft und gen Bagdad marschiert. Am Donnerstag schickte Saudi-Arabien 30 000 Soldaten an die rund 800 Kilometer lange Grenze zum Irak. König Abdullah habe alle Maßnahmen ergriffen, so die staatliche Nachrichtenagentur, um das Land vor „terroristischen Bedrohungen“ zu schützen.

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