Die Lobby des Luxushotels Divan an der nordwestlichen Ecke des Gezi-Parks in Istanbul sieht wieder blitzblank und gediegen aus. Auf den Ledersofas sitzen Geschäftsleute aus den Golfstaaten und genießen ein Glas Tee. Nichts erinnert mehr an die Nacht von Sonnabend zu Sonntag, als sich mehr als tausend Menschen während der polizeilichen Räumung des Gezi-Parkes ins Foyer flüchteten, die Polizei ihnen nachsetzte und bis gegen drei Uhr morgens mehrfach Tränengas durch die Eingangstüren schoss.

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