Berlin. AFP Das zunehmende Umweltbewußtsein der Öffentlichkeit ist nach Ansicht des Präsidenten des Worldwide Fund for Nature (WWF), Prinz Philip, Zeichen für den Erfolg der Naturschutzorganisation. Der Ehemann der britischen Königin eröffnete in Berlin die 35. WWF-Jahrestagung.Die private Naturschutzorganisation "World Wide Fund For Nature" (WWF) hat zum Auftakt ihres Jahrestreffens in Berlin gestern vor einem Nachlassen beim Umweltschutz gewarnt. Trotz vieler Erfolge des WWF während seines 35jährigen Bestehens könnte die Menschheit den Kampf zum Schutz des Lebens auf der Erde verlieren, sagte WWF-Generaldirektor Claude Martin vor den mehr als 100 Delegierten. Der scheidende WWF-Präsident, Prinz Philip, erklärte, durch die Arbeit der internationalen Organisation sei das Bewußtsein von Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft um die Notwendigkeit des Umweltschutzes gewachsen. Der 76jährige wird sein Amt zum Jahresende an seinen Stellvertreter Syed Babar Ali aus Pakistan übergeben.Im Mittelpunkt der dreitägigen Konferenz steht die kürzlich ins Leben gerufene Aktion "The Living Planet Campaign" (Kampagne Lebender Planet), die sich an Regierungen, Unternehmen und Privatleute richtet. Dabei geht es um den Schutz von 200 Öko-Regionen, die von den Wäldern der nördlichen Rocky Mountains der USA über die Galapagos-Inseln vor der Küste Ecuadors bis zu den tropischen Wäldern auf Sumatra in Asien reichen. +++