Tokio - Der Stadtteil Shibuya hat schon bessere Zeiten gesehen. Im Revier der Jungen und Hippen von Tokio sind viele Schaufenster mit Bauplanen verhängt. Wo bisher angesagte Boutiquen und teure Lokale firmierten, ziehen zunehmend Allerweltsläden und Schnellrestaurants ein. Manche Geschäfte bleiben leer, weil sich keine neuen Mieter finden. Nicht, dass Shibuya kein schickes Viertel mehr wäre. Aber der Lack ist schon lange ab.

Shibuya kann gut für ganz Japan stehen: immer noch wohlhabend, aber im schleichenden Verfall begriffen, das Ergebnis von zwei Jahrzehnten kontinuierlicher Krise und schwindender Hoffnung. Umso überraschender ist der Optimismus, der die drittgrößte Wirtschaftsmacht neuerdings erfasst hat. Shinzo Abe, seit Dezember zum zweiten Mal Premierminister, ist es mit einem Feuerwerk an politischen Initiativen gelungen, in Japan wieder Zuversicht zu verbreiten:

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