WARSCHAU - Marian Turski ist ein glücklicher Mann. Glücklicher jedenfalls, als Moses es war. Moses habe zwar die Juden aus Ägypten geführt, das Rote Meer geteilt, die zehn Gebote entgegengenommen und überhaupt viel Wichtigeres getan als er, sagt Marian Turski. Doch Moses wurde am Ende dafür nicht belohnt. Der Prophet starb, ohne jemals das Gelobte Land gesehen zu haben. Aber er, Marian Turski, Holocaust-Überlebender, Journalist, Sozialist und Träumer – er hat das Gelobte Land nicht nur gesehen, er hat sich dort ein Büro eingerichtet.

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