Luxemburg - Ohne Lösung des Falles der inhaftierten und erkrankten Timoschenko sei das Abkommen nicht denkbar, sagten unter anderem die Außenminister Großbritanniens und Schwedens, William Hague und Carl Bildt, am Montag in Luxemburg zu Beginn eines EU-Treffens. Die Berliner Charité bot an, die erkrankte Politikerin Timoschenko in der Hauptstadt zu behandeln.

Außenminister Guido Westerwelle (FDP) mahnte: „Das ist ein Fall von großer symbolischer Bedeutung. Und wir erwarten, dass dieser Fall von Frau Timoschenko vorher auch gelöst wird.“ Es gebe jetzt nicht mehr viel Zeit, um die Unterzeichnung des Abkommens Ende November in Vilnius (Litauen) zu sichern. „Last-Minute-Aktionen sind nicht sinnvoll, sondern ausgesprochen riskant“, sagte Westerwelle. (dpa)