SPANDAU: STRASSE UMBENANNT. Die Straße 342 in West-Staaken ist am gestrigen Mittwoch in Alfons-Loewe-Straße umbenannt worden. Der jüdische Justizrat Alfons Loewe, geboren 1868, war bis 1936 in Spandau tätig. Er galt als Rechtsanwalt des jüdischen "Establishments" in Spandau und hat vielen jüdischen Flüchtlingen bei der finanztechnischen und juristischen Abwicklung der Emigration geholfen. 1938 erhielt er ein Berufsverbot durch die Nazis. Im gleichen Jahr nahm Loewe sich das Leben. Am Mittwoch wurde die Umbenennung in Anwesenheit des Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Andreas Nachama, sowie Hermann Simon von der Stiftung Neue Synagoge Centrum Judaicum, und des Neffen von Loewe, Karl-Heinz Diedrich, gefeiert. (kö.)STEGLITZ: BRUNNEN WIEDERHERGESTELLT. Auf dem Parkfriedhof am Lichterfelder Thuner Platz wurde der "Lindenbrunnen" von Grund auf erneuert. Der sechzehneckige Brunnen aus Beton wurde 1928 erbaut. Er hat eine über zwei Meter hohe Kreuzsäule, gekrönt von einer Kugel mit Bronzekreuz, und war stark verwittert. Der Rand des Schöpfbeckens war abgebrochen, der Wasserzulauf defekt. Nach dem Abriss wurde der Brunnen originalgetreu wiederhergestellt. Ein Nachlass von 132 000 Mark ermöglichte die Rekonstruktion. (kö.)SPANDAU: SAMMELN FÜR KRIEGSGRÄBER. Eine Sammelaktion für die Pflege von Kriegsgräbern wollen Soldaten des Kommandos 3. Luftwaffendivision starten. Vom ersten bis zum 30. November werden sie vor dem Rathaus Spandau mit Sammelbüchsen stehen. (kö.)SCHÖNEBERG: SACKGASSEN AM WINTERFELDTPLATZ. Wegen des Schadens an einem Abwasserrohr an der Winterfeldt-/Ecke Gleditschstraße ist die Winterfeldtstraße aus der Richtung Potsdamer Straße bis zum Winterfeldtplatz nun Sackgasse. Das Gleiche gilt für die Gleditschstraße ab Pallasstraße. Umleitungen sind ausgeschildert. Die Reparatur des Wasserrohrs dauert voraussichtlich zwei Wochen. (kö.)