Hellersdorf.Das Einkaufs- und Dienstleistungszentrum "Kiezpoint" ist weitgehend vermietet. Nach Angaben des Centermanagers Gerd Bauer sind derzeit in dem Komplex an der Louis-Lewin-Straße bereits 92 Prozent der 3 400 Quadratmeter Gewerbefläche vergeben. Zur Zeit werden eine Fleischerei, eine Pizzeria und ein Obsthandel eingerichtet. Daneben wird mit weiteren potentiellen Mietern verhandelt, die zwei der vier noch freien Läden anmieten wollen, sagte Bauer gestern.Die letzten Bauarbeiten an dem Objekt sollen Ende Oktober beendet sein. Auf einer extra dafür geschaffenen Freifläche soll dann zweimal in der Wochen ein Markt stattfinden. Geplant sind außerdem regelmäßige Kleinkunstaktionen oder Theateraufführungen von Schulen. Auch freie Träger für Jugend- und Kulturarbeit können den Platz für ihre Veranstaltungen nutzen.Damit soll der "Kiezpoint" eine Begegnungsstätte für die Bewohner aus dem umliegenden Kieze werden. Das sind jedenfalls die Vorstellungen vom Designpreisträger des Landes Brandenburg, Uwe Graf. Er entwarf auch die gestern enthüllten fünf Meter hohen Werbestelen auf dem Gelände des "Kiezpoints", die optisch auf das Zentrum aufmerksam machen sollen. Neben der Eigenwerbung der einzelnen Gewerbetreibenden will der "Kiezpoint" sich auch immer als ein Gemeinschaft präsentieren. Graf betonte: "Um gegen die großen Einkaufscenters bestehen zu können, brauchen wir als Markenzeichen eine besonders persönliche Atmosphäre und gezielte Aktionen, mit denen wir bei den Hellersdorfer noch bekannter werden." +++