Bamberg - Von Seiten der Kanzlerin ist alles wie immer. Am Wochenende äußert sie sich per Internet-Video zu den deutsch-französischen Beziehungen und zum Datenschutz. Für Montag stehen auf der Agenda: Empfang des neuen Arbeitgeberpräsidenten und des belgischen Königspaars. Eine Regierungskrise ist nicht vorgesehen.

Aber sie ist da. Zumindest aus Sicht der Union. Die CDU sagt das etwas leiser, die CSU, wie meist, etwas lauter. Die Ermittlungen gegen den SPD-Politiker Sebastian Edathy haben den Rücktritt eines CSU-Ministers ausgelöst. Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer haben Hans-Peter Friedrich fallen gelassen, beiden lag an der Person Friedrich ohnehin nicht besonders viel. In der Unionsspitze findet man auch, dass Friedrich einen Fehler beging, als er im Oktober 2013 als Innenminister SPD-Chef Sigmar Gabriel über die Ermittlungen gegen Edathy informierte. Aber das ist nicht entscheidend, es geht um den Vorgang: CSU-Opfer für SPD-Ursache. Die Union verlangt Satisfaktion.

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