Kleine Frage: Wann lösen wir eigentlich unsere Weltprobleme? Die Atmosphäre auf den Klimagipfeln etwa wird immer rauer. Gerade jetzt in Warschau, wo Japans Shinzo Abe und Australiens Tony Abbott allen Klimaschützern den Stinkefinger zeigen lassen. Auch die verstolperte Energiewende gruselt einen. Die Überwachung und der damit einhergehende Demokratieverlust im ewigen „Krieg gegen den Terror“ wirken so atemraubend, dass man sich ein privates Sauerstofffläschchen zulegen möchte. Und der Hunger? Ham wa nich. Werden ja immer fetter. Wir lassen hungern. Ja, ich weiß: Alles nicht schön. Wo draußen eh schon November ist. Andererseits bewirkt Weggucken und -ducken auf Dauer auch wenig. Ein bisschen Eskapismus in Ehren. Aber keiner kann immer nur Landlust lesen.

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