In Deutschland bekommt ein durchschnittlicher Beamter 2570 Euro Pension, ein entsprechender Rentenbezieher 984 Euro. Wohlgemerkt: Beamte, die im Kernbereich des Staates hoheitlich tätig sind – Justiz, Finanzen, Polizei, Ministerien, Armee, Melde- und Aufsichtsämter – sollen gut bezahlt und im Alter ordentlich versorgt werden. Aber wie wäre es, wenn alle in die Renten-, Invaliden-, Kranken-, Arbeitslosen und Pflegeversicherungen einzahlten und Beamte darüber hinaus zusätzlich abgesichert würden?

Warum müssen angestellte Ärzte, Apotheker, Architekten oder Rechtsanwälte nicht in die allgemeine Rentenkasse einzahlen, sondern in berufsständische Versorgungswerke? Diese werben damit, dass ihre Mitglieder gegenüber der Masse der gesetzlich Versicherten „im Vorteil sind“, weil sie für gesamtgesellschaftliche Risiken nicht aufkommen.

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