Die Mitglieder der Terroristischen Vereinigung Nationalsozialistischer Untergrund erschossen mindestens zehn Menschen – und das aus politischer Überzeugung. Darin glichen sie den Mördern von Walther Rathenau (1922), Siegfried Buback (1977) und Jitzchak Rabin (1995) oder von Karl Anlauf und Franz Lenk, jenen Berliner Polizisten, die die Kommunisten Erich Mielke und Erich Ziemer am 9. August 1931 meuchlings niederstreckten.

Die Grundmotive solcher weltanschaulich motivierten Gewaltakte waren und sind stets die gleichen: Die Täter beabsichtigen, die bestehende Ordnung zu zerrütten, um eine aus ihrer Sicht bessere politische Verfassung zu erzwingen. Terrorismus betrachten sie als legitimes Mittel zum revolutionären Zweck.

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