Seit 1969 ziert der Neptunbrunnen die wenig anmutige, mittlerweile haltlos gewordene Staatsachse der DDR zwischen Fernsehturm und dem früheren Palast der Republik. 1888 hatten die Berliner Stadtväter das Werk in Auftrag gegeben und es drei Jahre später – nicht ohne Spott und Hintersinn – Kaiser Wilhelm II. geschenkt. Geschaffen von dem Berliner Bildhauer Reinhold Begas, stand der Brunnen vor der Südfront des Schlosses und überdauerte wie das Reiterstandbild des Alten Fritz eingemauert den Bombenkrieg. Nun soll er zum Schloss zurück, wie nicht wenige finden. Ich bin dafür, die Entscheidung zu vertagen, aber am früheren Standort vorsorglich die Wasseranschlüsse zu verlegen.

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