Wer in nächster Zeit in ein Taxi der herkömmlichen Art steigt, um sich sicher von A nach B bringen zu lassen, dem empfehle ich ein Gespräch mit dem Mann oder der Frau hinter dem Lenkrad. Spätestens beim Stichwort Uber kann man einiges über das Taxigewerbe erfahren.

Ich war jedenfalls bis jetzt recht ahnungslos, wusste wenig über die Mühen der Ebene beim Fahren, nichts über die Regelungswut, der die Betreiber ausgesetzt sind. Zwar war mir bekannt, dass nicht jeder einfach ein Taxi-Schild auf dem Dach seines Autos befestigen und losfahren kann. Auch wusste ich, dass man einen Personenbeförderungsschein braucht. Jetzt lerne ich ständig dazu, z.B. über verschärfte Gesundheits-Checks und besondere Versicherungspflichten. Es begann mich erst zu interessieren, als die kalifornische Konkurrenz Uber aufkreuzte, jene Geschäftsidee nach dem Motto: Ignoriere bestehende Gesetze, lass andere für dich arbeiten und kassiere eine üppige Provision für die bloße Vermittlung. Immerhin ein verlockendes Angebot für Privatleute, die sich etwas dazuverdienen wollen.

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