Noch einer! Auch die größte Demokratie der Welt, klingeln die News, habe jetzt einen „neuen starken Mann“ gewählt. Noch so ein wirtschaftsfreundliches (Codewort für: hautnah mit extrem reichen Leuten), nationalistisch tönendes Alphatier. Narendra Modi, stand irgendwo, verströme eine „Aura der Stärke und Entschlossenheit“. Oha.

Ähnliches wird ja von Shinzo „Japan ist wieder da“ Abe, vom Überungarn Viktor Orbán berichtet. In Ägypten geht gerade Ex-General Abdel Fattah al-Sisi an den Start. In Südafrika, das sich seit 20 Jahren als „nicht-sexistisch“ definiert, wurde just Jacob Zuma wiedergewählt, der gern den Zulu-Kerl heraushängen lässt und seine vier Frauen paradiert. Auch schon länger im Angebot: Israels Benjamin Netanjahu, Kambodschas Hun Sen (rund 30 Jahre dabei) etc. Die Welt wimmelt wieder von echten Kerlen. Und ihren Kindern: In Südkorea herrscht die Tochter des Ur-Autokraten Park Chung-hee. Und nördlich Kim III.

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