Das Schiff legt ab. Es brummt und ruckelt und macht sich daran den Bosporus von Asien nach Europa zu überqueren. An Deck stehen und sitzen hunderte Armenier aus dem Exil, Türken, die vom Verdrängen genug haben und Freunde von überallher, die an den Genozid erinnern wollen. Als das Schiff Fahrt aufnimmt und Wind aufkommt, beginnt eine Frau zu singen. Es ist ein armenisches Lied – voller Trauer jedoch ganz ohne das Pathos.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.