Neulich rettete ich mich vor einem heftigen Unwetter in einen Buchladen. Es gibt sie tatsächlich, die ganz normalen Läden, die Bücher verkaufen. Diese Stätten des gedruckten Wortes haben immer schon eine besondere Anziehung auf mich ausgeübt. Entspannt, zufrieden, in einer anderen Welt. Aber Schreck lass nach: Auf einem reich sortierten Tisch mit Sachbüchern werden gleich zwei Publikationen angepriesen, die sich mit mir beschäftigen, mit der „Lügenpresse“ – oder wie wir Journalisten uns kaufen lassen. Gibt’s denn so was? Ja, leider. Schon oft sind mir Einladungen auf den Tisch geflattert, da stand „Informationsveranstaltung“ drauf, war aber Bestechungsversuch drin: schöne Reisen, in schöne Städte, mit schönem Rahmenprogramm samt Gattin. Das wandert bei mir direkt in den Müll.

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