Die neuerlichen Verhandlungen zwischen der israelischen und der palästinensischen Regierung begleitet deutsche Schwarzseherei – nicht selten unterlegt mit antiisraelischen Gereiztheiten, etwa so: „Nun lässt Netanjahu schon wieder Siedlungen bauen, um das zarte Pflänzchen des Friedensprozesses zwischen Israel und den Arabern mutwillig zu zertrampeln.“ Langsam! Die 1,2 Millionen arabischer Staatsbürger Israels müssen manche Diskriminierung ertragen, aber gemessen an ihren arabischen Brüdern im Irak, im Libanon, in Syrien, Ägypten, Libyen und Tunesien leben sie auf einer rechtsstaatlich verfassten, wirtschaftlich blühenden Insel der Glückseligen. Sie verfügen über gute Bildungschancen und Krankenhäuser, erfreuen sich körperlicher Unversehrtheit, unabhängiger Gerichte und religiöser Freiheit.

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