In diesen Wochen wird des Sieges über Napoleon in der Völkerschlacht bei Leipzig gedacht. Sie tobte zwischen dem 16. und 19. Oktober 1813. Mehr als 500.000 Soldaten stürmten aufeinander los, mehr als 100.000 fielen oder erlagen wenig später ihren Verwundungen. Diese bis dahin größte Schlacht der Weltgeschichte bildete den Höhepunkt des militärischen Wendejahres 1813.

Wer das von Karl Friedrich Schinkel entworfene, auf dem Berliner Kreuzberg errichtete Denkmal für die von preußischen Truppen 1813 mit erfochtenen Siege näher betrachtet, wird erkennen, dass zu Füßen des gusseisernen Monuments ganze Straßenzüge an jene Schlachten erinnern, die dem Leipziger Gemetzel vorausgegangen waren: so die Möckernstraße, die Großbeeren-, Hagelberger-, Kulmer-, Wartenburg-, Großgörschen-, Dennewitz- oder die Katzbachstraße. Die Schlacht bei Hagelberg ging als Kolbenschlacht in die Geschichte ein; weil das Pulver nass geworden war, erschlugen und erstachen die Kämpfenden einander.

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