Sind wir der Hegemon? Der Begriff wurde während der Perserkriege geprägt. Athen betrachtete sich als Hegemon im Attischen Seebund, als die Macht, die keinem etwas zu befehlen hatte, ohne die aber nichts lief. Carl Schmitt brachte den Begriff wieder ins Gespräch, als er nach dem Zweiten Weltkrieg die USA als neuen Hegemon bezeichnete. Die USA waren damals – nicht nur in Deutschland – Besatzungsmacht. Also eher, so argumentierte der britische Historiker Niall Ferguson, ein Empire als ein Hegemon. Die USA seien klug genug, ihr Empire nicht als solches zu bezeichnen.

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