Zeltlager auf dem Oranienplatz, Containerdorf, Traglufthalle. Das sind die ersten Stichworte, die einem einfallen, wenn man über Flüchtlinge in Berlin spricht. Setzt man die Liste fort, kommen hinzu: Ämter, die vor dem Flüchtlingsansturm kapitulieren und zeitweilig einfach schließen, Hungerstreiks und fremdenfeindliche Montagsdemos.

Es ist kein Zufall, dass einem genau diese Schlagworte in den Sinn kommen. Die steigenden Flüchtlingszahlen haben Berlin in den letzten Jahren auf eine harte Probe gestellt. Die Behörden wirken ebenso überfordert wie die Bürger. Ein wirkliches Konzept, das über die bloße Unterbringung der Flüchtlinge hinausgeht, war bislang nicht erkennbar. Stattdessen haben sich in der Stadt täglich neue Dramen abgespielt. Ganz zu schweigen von den unzumutbaren Bedingungen für viele Kriegsflüchtlinge.

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