Frank Nordhausen - Kein Nachrichtenfoto der vergangenen Tage illustriert den Zustand der Türkei besser als dieses: Rechts oben sieht man den Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan, der am Grab eines getöteten Soldaten redet – und am linken unteren Bildrand hockt der Vater des Opfers tränenüberströmt, ohne aufzublicken.  Während die Türkei um tote Söhne im Krieg gegen die Kurdenguerilla PKK trauert, hält der Präsident an ihrem Grab Wahlkampfreden. Er spricht von Ehre, von Blut und Märtyrertod und davon, den Kampf „bis zum jüngsten Tag“ fortzusetzen.  Aber viele Türken glauben: Es geht ihm nur um seinen eigenen Kopf. Um die Macht.

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