Das letzte Wort im Fall Oury Jalloh ist auch nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs nicht gesprochen. Denn noch immer sind die Umstände ungeklärt, unter denen der 22 Jahre alte Jalloh aus Sierra-Leone am 7. Januar 2005 in Zelle 5 des Polizeireviers Dessau zu Tode kam – er verbrannte auf einer Schaumstoffmatratze, an Armen und Beinen gefesselt.

Es ist ungeklärt, wie das Feuerzeug in die Zelle des Asylbewerbers gelangt ist, mit dem Jalloh die Matratze angezündet haben soll, warum der verantwortliche Dienstgruppenleiter den Rauchmelder nach dem ersten Alarm ausgeschaltet und ein Telefongespräch mit seinem Vorgesetzten ungerührt fortgesetzt hat und ob Oury Jalloh durch ein schnelleres Eingreifen hätte gerettet werden können.

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