Um elf Uhr gab gestern die Jury bekannt, dass in diesem Jahr das tunesische „Quartett für den Nationalen Dialog“ den Friedensnobelpreis erhalten wird. Die Jury besteht nicht – wie die der anderen Nobelpreise – aus Fachleuten, sondern aus den Vertretern der im norwegischen Parlament vertretenen Parteien. Sie werden auf sechs Jahre gewählt. In diesem Jahr wurden das erste Mal die norwegische Regierung und der Monarch nicht vorweg informiert. Die Jury erklärte dazu, es habe niemals politische Einmischungen gegeben, aber man wolle auch den Anschein davon vermeiden.

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