Es wächst der Eindruck, dass wir nicht mehr alle Menschen im Land erreichen können“, schreibt die Deutschlandfunk-Redaktion ihren Hörern und Internet-Lesern in einem Editorial. Vom Vorwurf der Gleichschaltung (hieß das nicht schon in der Nazizeit so?) bis zum rhetorischen Fallbeil Lügenpresse bekommen die Redakteure nunmehr täglich die ganze Skala der Diffamierung per E-Mail und in den angeblich sozialen Medien um die Ohren gehauen. So, als wären Pegida und AfD nicht die obszönen Randerscheinungen unserer Demokratie, sondern eine Art tägliches politisches Folkloreprogramm.

Mit sachlicher Kritik setzen sich verantwortungsbewusste Journalisten intensiv auseinander. Doch seit sich der Ton in den Hörer- und Leserzuschriften ins Rüde und Krawallige verändert hat, stoßen die Dialogangebote immer öfter ins Leere.

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