Hamburg - Wenn die politische Großwetterlage finster und die sozialdemokratischen Umfragewerte mal wieder zum Frösteln sind, steigt regelmäßig aus den Tiefen des Schwielowsees ein roter Hahn auf und kräht lautstark das Wort „Kanzlerkandidat“. Anlässe dazu gab es angesichts des Personalverbrauchs der SPD in der Vergangenheit genügend.

Nicht immer lagen die Auguren mit ihren Wetten richtig – weder kam es zu dem prognostizierten Duell „Mutti gegen Mutti“ (Hannelore Kraft gegen Angela Merkel) noch schaffte Klaus Wowereit nur ansatzweise den Sprung „Vom Kiez ins Kanzleramt“. Stattdessen gab es erst eine Troika, dann den Unglücksraben Peer Steinbrück und schließlich ein Wahlergebnis von 25 Prozent.

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