Die Weltklimakonferenz ist gescheitert. Den Gipfel des Absurden bildet die Einigung auf einen sogenannten Warschau-Mechanismus, über den die größten CO2 -Sünder die Entwicklungsländer für die Folgen des Klimawandels entschädigen sollen. Wie das Ganze funktionieren kann, weiß niemand. Beschlossen wurde genau genommen also: nichts.

Die Gründe für das Scheitern sind so offensichtlich wie verheerend. Grob gesagt gibt es drei Parteien im Klimastreit. Da sind die Industriestaaten. Sie haben die Welt verdreckt und sind reich geworden. Nun sollen sie auf Wohlstand verzichten – und das wollen sie nicht.

Die zweite Gruppe bilden die Schwellenländer wie China, Indien und Brasilien. Sie wollen den gleichen Reichtum wie die Industriestaaten. Um dies zu erreichen, holzen sie den Regenwald ab oder verpesten die Luft.

Gruppe drei sind die Entwicklungsländer. Sie sind die Betrogenen. Ihre Volkswirtschaften haben nicht die Kraft, einen Aufholprozess unter Einsatz aller dreckigen Mittel zu starten. Sie wären vom prognostizierten Weltuntergang als Erste betroffen.

Alle hören zwar die apokalyptischen Botschaften der Klimaforscher. Im Hier und Jetzt mag dennoch niemand danach handeln. Den dreckigen Schwellenländern und den kriselnden Industriestaaten sind die eigenen Interessen wichtiger.