Unter der Überschrift „Germany on the Brink“ (Deutschland am Rand des Abgrunds) schrieb der Kolumnist Ross Douthat in der New York Times: Hierzulande herrsche die Illusion, die Nazi-Vergangenheit ließe sich mit einer haltlosen humanitären Politik wettmachen. Die Öffnung der Grenzen für eine Million muslimische Flüchtlinge sei ein schwerer Fehler gewesen. „Wer sich einbildet, eine überalterte, säkularisierte, bislang weitgehend homogene Gesellschaft könne die Zuwanderung derart vieler und kulturell anders geprägter Menschen verkraften“, habe zwar „als Sprecher der gegenwärtigen deutschen Regierung eine glanzvolle Zukunft“, sei jedoch „ein Depp“. Eine solch ruckartige gesellschaftliche Veränderung müsse zur „Polarisierung zwischen den Alteingesessenen und auch zwischen den Neuankömmlingen“, also zu vielerlei kaum beherrschbaren Konflikten führen.

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