Abuja / Lagos - Eine Zwischenbilanz des Schreckens zog die International Crisis Group Anfang Mai: In Nigeria hat die islamistische Terrorgruppe „Boko Haram“ allein im April über 500 Menschen getötet; zudem befinden sich mehr als 200 Schülerinnen in ihrer Gewalt, die sie am 15. April entführte und vermutlich zwangsverheiraten will. In den letzten Tagen haben die Terroristen weitere Anschläge verübt und weitere Schulmädchen entführt. Nigerias Regierung verliert zunehmend die Kontrolle über Teile des Landes, während Boko Haram den Aktionsradius ständig erweitert. So haben die Terroristen in der Nacht zum Dienstag den Gendarmerieposten der Stadt Kousseri im Norden des Nachbarlandes Kamerun angegriffen und zwei Gendarmen getötet.

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