Den Dezember kennt man hierzulande nur als Weihnachtsmonat. Andere Feste wie Chanukka, Ostern oder das Opferfest können sich selbst tragen und wandern im Kalender hin und her. Weihnachten aber ist sesshaft und hat den Dezember im Laufe der Jahrhunderte so vollständig überformt, dass auch jenen, die keine Adventstürchen öffnen, die ganze Zeit über bewusst bleibt, dass sie das nicht tun.

Überhaupt die Zeit! Sie verdichtet sich, je näher man an den 24. rückt, zu einem Massiv zu erledigender Dinge, hinter dem sich dann plötzlich die Feiertage eröffnen wie ein spiegelglatt gefrorener See. Bis zum 27. umrundet oder überquert man diesen, stapft anschließend durchs Niemandsland „zwischen den Jahren“, wirft am Jahreswechsel sein Selbstbild in die Waagschale einer (oder keiner) Essenseinladung und genießt ab Januar endlich wieder freie Sicht! Hat man den Dezember je anders, ungeschminkt und als Monat der Möglichkeiten erlebt?

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