BRÜSSEL - Soraya Post hat die alltägliche Diskriminierung selbst erlebt. „Jeder Tag war aufs Neue schmerzhaft“, erinnerte sich die schwedische Roma an Hänseleien in der Schule. Post hat dennoch Abitur gemacht und studiert. Heute sitzt sie für die Sozialdemokraten im Europaparlament. Ihr Fazit zur Diskriminierung fällt ernüchternd aus: „Ich dachte, dass sei Geschichte. Aber das stimmt nicht.“

Ihre Abgeordnetenkollegen Barbara Lochbihler und Terry Reintke von den Grünen hatten am Donnerstag in Brüssel zu einer Bestandsaufnahme der Roma-Politik der EU geladen. „Es geht um das Recht auf Bildung, es geht um das Recht auf Wohnraum, es geht um das Recht auf Gesundheitsversorgung. Es geht um elementare Menschenrechte“, sagte Lochbihler.

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