Jošavica - Hinter Petrinja drängen die üppigen Linden und Holundersträucher immer dichter an die Straße heran. Vom gleißenden Arena-Zentrum an der Autobahn mit seiner Shopping Mall, seinen Autosalons und seinem riesigen Kino sind es zu den kroatischen Serben nur 50 Minuten. Nach einem Abzweig führt der Weg über eine löchrige Fahrbahn an Häuserresten vorbei. Wenn man schon an Umkehr denkt, kommt doch noch Jošavica.

Blumen an den Pforten sind der erste Hinweis, dass die Häuser dahinter vielleicht doch keine Ruinen sind. Um die siebzig Menschen leben hier, die meisten vereinzelt auf notdürftig hergerichteten kleinen Höfen. Mit viel Platz, viel Vergangenheit – und einer gehörigen Dosis an Trotz.

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